AUSGÄNGE - ALARM
Ausgangskreis
Technische Daten
| Ausgabe | NPN - Offener Kollektor |
| Ausgangslast max. | 5 mA / 24 V bei UB= DC 5 V5mA / 32 V bei UB= DC 10- 30 V |
| Ebene | Ausgang aktiv (Fehlerfall): L ≤ DC 0,7 VOAusgang inaktiv: hochohmig (H-Pegel ggf. über externen Pull-up-Widerstand) |
| Fehlermeldung Zeit | ≥ 20 ms |
Funktion
Die Messgeräte sind mit einer Überwachungselektronik ausgestattet, die signifikante Betriebsfehler über einen separaten Alarmausgang meldet.
Der Alarmausgang kann zur Steuerung einer optischen Anzeige (LED; Schaltung siehe oben) oder der Steuerung (SPS o.ä.) verwendet werden.
Ebenso können die Alarmausgänge mehrerer Messgeräte zu einem gemeinsamen "Systemalarm" parallel geschaltet werden.
Die folgenden Fehler werden gemeldet:
| Kategorie I | Kategorie II | Kategorie III |
| - Bruch von Glas | - Übertemperatur | - SpannungsbereichDC 1V < U < DC 4V |
| - Defekt-LED | - Überlastung z.B. durch Kurzschluss | - Spannungseinbruch an >br />
den Versorgungsleitungen |
| - Verschmutzung |
Fehler der Kategorie I können nicht korrigiert werden, das Messgerät muss ausgetauscht werden.
Fehler der Kategorie II werden durch eine thermische Überwachungseinheit in der Elektronik erkannt. Die Fehlermeldung verschwindet, nachdem die Ursache für den Temperaturanstieg beseitigt wurde.
Fehler der Kategorie III weisen auf eine unzureichende Spannungsversorgung hin. In dieser Kategorie werden auch kurzzeitige Störungen der Stromversorgung, z. B. durch elektrostatische Entladungen, die die Ausgangssignale verfälschen können, gemeldet.
Abhilfe schafft die Eliminierung des Störeinflusses, z.B. durch sorgfältige Auswahl der Kabelführung.